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sehr lesenswert

SONY - eine japanische Ausnahmefirma

Wie auf den anderen SONY Seiten bereits angemerkt, war Akio Morita das Herz und das Gehirn von SONY. Seine Ideen und Gedanken und seine Philosophie bestimmten über mehrere Dekaden den gigantischen Aufstieg von der 2-Mann-Firma zu einem bedeutenden Weltkonzern mit um die 300.000 Mitarbeitern. Akio Morita hielt nichts vom Abkupfern, sondern eher vom Nachdenken und vom Selbermachen. In seinem Buch hat er darüber viele Seiten verfaßt.

So stammen aus dem Hause SONY bedeutende Erfindungen und Entwicklungen, die heute aus der Historie der Entwicklung nicht mehr wegzudenken sind.

Vor dem Durchbruch der röhrenlosen LCD und TFT Monitoren gab es fast kein Fernsehstudio mehr, in dem nicht "ausschließlich" !!! Trinitron Bildröhren die Qualität der Bilder maßen.

Nach dem weltweit ersten Camcorder, dem Walkman, der SONY Trinitron Röhre und dem SONY Digi-Beta System wurde der Wettbewerb härter, eine Sättigung - nicht nur im Fernsehmarkt - stellte sich ein und auch SONY mußte hart daran arbeiten, nicht schleichend verdrängt zu werden. Akio Morita ist 1999 verstorben.

Warum ich keinen Grundig gekauft hatte.

Eines der wenigen Bilder dieses Trinitron Fernsehers
mit dem Wetterdienst
Die extrem solide Verpackung lebte auch recht lange

von Gert Redlich in 2014 - Als 1988/89 ein neuer Fernseher anstand, meine alten waren alle "End of life", hatte ein bekanntes Wiesbadener Fotohaus (damals) auch noch Fernseher und Hifi-Geräte im Programm. Und da ich damals dort die Software für den gesamten CD Handel geschrieben und geliefert hatte, war auch immer mal wieder Zeit, die Geräte zu vergleichen. Ob von weitem oder direkt ganz nah dran, der große SONY machte in allen Disziplinen ein beeindruckendes Bild.

Die Qualität des 72cm Trinitron Formates war einfach besser als all die anderen von GRUNDIG, SABA, LOEWE, Nordmende, WEGA und was da sonst noch rum stand. Ich entschied mich für den größten von SONY.

Ganz wichtig bei dieser Geschichte war und ist, der große SONY war fast 1000.- DM teurer als die deutschen Geräte etwa gleicher Größe. Es war also kein Preisdumping oder sonst ein Trick. (Obwohl die SONY Werbung immer wieder versprach: "Its not a Trick, ist a SONY.")
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Die ganzen dummen Sprüche der Gewerkschaftler und Betriebsräte . . .

....... - als GRUNDIG in 2003 dann doch pleite ging - die Japaner hätten alles ruiniert, stimmen damit nur bedingt. Grundig war zwar bei der Massenproduktion nach unseren Maßstäben bereits sehr gut, doch "Sie" bei SONY und den anderen Japanern waren einfach besser. Und so beschämend das für uns Deutsche und auch die anderen Europäer und vor allem für die Amerikaner auch ist - "wir" haben es nicht gemerkt oder viel zu lange verdrängt. Das ist die bescheidene (dürftige) Erkenntnis (die ich sorgfältig recherchiert habe) aus dem Niedergang der deutschen Audio- und Video-Branche.

Dieser SONY war nur einmal zur Reparatur, weil irgendwo dann doch eine kalte Lötstelle war und ein Halbleiter ausgefallen war. Das war aber alles - in nahezu 20 Jahren. So lange hatte zum Beispiel ein Grundig nie funktioniert.

Auf dem Karton stand drauf, "Made in UK", also England. Das ist natürlich nur bedingt richtig. Die Bildröhre als das Hauptbauteil kam natürlich aus dem fernen Osten. Ob die großen Röhren immer noch in Japan hergestellt wurden, weiß ich nicht.

Was  ich aber gelesen habe, SONY hat in England eine komplette Platinen- fertigung samt Produktion. Der bei uns sehr bekannte "Raspberry pi" Minicomputer wurde etwa im Jahr 2012 zuerst mit 100.000 Stück bei SONY in England aufgelegt.

Damit wurde zumindest der Großteil der Arbeit in Egland geleistet, also doch ein weitgehend europäisches Produkt.

Die Frage ganz am Ende der Geschichte ist also:

Was lief bei uns in Deutschland schief ?


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