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Grundig produziert ab Januar 1952 Fernseher

Max Grundig setzte von nun an voll und ganz auf das neue Medium Fernsehen und produzierte Fernsehempfänger, preiswerte Geräte, die sich der normale Bürger leisten können solle und sollte.

Und in Anlehnungen an die erfolgreichen, aber nur wenigen bekannten Fernseh-Experimente vor dem Krieg und das Empfinden der Mitmenschen nach dem verlorenen Krieg nannte er sie alle seine "Zauberspiegel".

Der Autor gr war aber erst 3 Jahre alt und die Eltern hatten für soche Träume überhaupt kein Geld übrig.

Leider fehlen uns diese Ausgaben der Grundig Zeitschriften bis zur Ausgabe von 1956.


Wenn Sie da aushelfen könnten, das wäre super. Wir möchten die Exemplare auch gar nicht behalten, sondern nur einscannen.

Einen Vorgeschmack auf unsere Arbeit sehen Sie hier im Fernsehmuseum-2 und auch im Hifimuseum.
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Grundig hat 1952 geschafft, was keiner geglaubt hatte.

Der kleine Radiohändler aus dem kleinen unbekannten Fürth bei Nürnberg war auf dem Weg zum Großunternehmen. Er wurde bewundert, belächelt, gemobbt, diffamiert und von den in die Bredoullie gekommenen Wettbewerbern bekämpft.

Doch er hatte die besseren Ideen und die richtigen Leute zur richtigen Zeit und er hatte den Mut (und das Kapital), einfach mal so eine ganze Serie dieser neuen Fernseher zu prodzieren, fast schon auf gut Glück.

Und seine Philosophie der Großserie mit niedrigen Preisen sowie seine Produkte hatten großen Erfolg. Auch, daß er immer mit seinem eigenen Namen da stand und nicht mit einer anonymen undurchsichtigen "Dreibuchstaben-Firma" auftrat und sich nicht irgendwie versteckte. Grundig baute die Werbung so auf, daß man ihn bewundern mußte. Er war das Synonym für das Stehaufmännchen des pfiffigen und erfolgreichen Nachkriegs-Deutschen, so, wie sich eigentlich jeder gerne selbst sehen wollte.

Darum kauften viele auch einen "Grundig", ob groß oder klein, ob preiswert oder teuer, es war ein Grundig. Die Psyche der Werbung war gut angelegt und funktionierte fast 30 Jahre lang. Es war später bei BMW fast wie bei einem Duplikat, wer etwas auf sich hielt oder hält, fährt BMW. Aber auch dieser Glanz und dieses Image verblaßt einmal . . . . . . . und dann kamen Andere.

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